Praxissoftware für Gruppenpraxen in der Schweiz
MediCloud Med ist die cloudbasierte Praxissoftware für Schweizer Gruppenpraxen: mehrere Behandelnde, mehrere Standorte und Disziplinen – organisiert in einer gemeinsamen Lösung.
Eine Software für die ganze Gruppenpraxis
In einer Gruppenpraxis arbeiten mehrere Fachpersonen parallel, oft an verschiedenen Standorten und in unterschiedlichen Disziplinen. MediCloud Med bündelt Termine, Patientenakten und Abrechnung für alle Behandelnden in einer cloudbasierten Oberfläche. Jede berechtigte Person arbeitet in Echtzeit mit denselben Daten, ohne lokale Installation.
Funktionen für Gruppen- und Gemeinschaftspraxen
- Gemeinsame Patientenakte: Alle Behandelnden greifen mit Rollen- und Zugriffsrechten auf dieselbe elektronische Patientenakte zu, in Echtzeit synchronisiert.
- Ressourcenplanung: Personal, Räume und Geräte zentral im Blick, Termine und Auslastung über die ganze Praxis hinweg planen.
- Dienst- und Arbeitszeitplanung: Mitarbeitende erfassen ihre Arbeitszeiten, die Praxisleitung behält die Personalplanung im Griff.
- Online-Terminbuchung rund um die Uhr: Patientinnen und Patienten buchen selbstständig Termine bei der passenden Fachperson, mit automatischen SMS- und E-Mail-Erinnerungen.
- Abrechnung nach Schweizer Standards: TARMED, TARDOC und Tarif 590 für Arzt- und Therapiepraxen in einer Lösung.
- Standortübergreifender Chat: Interne Kommunikation zwischen allen Mitarbeitenden, auch über mehrere Standorte.
- Zuweiserportal: Strukturierter Austausch mit zuweisenden Ärztinnen und Ärzten.
- Labor- und Radiologieanbindung: Befunde erscheinen direkt in der Patientenakte.
Sicher, mit Schweizer Datenschutz
Alle Daten werden DSG-konform auf Schweizer Servern gehostet. MediCloud Med ist modular aufgebaut und wächst mit Ihrer Gruppenpraxis, von der Zwei-Personen-Praxis bis zum Ärztezentrum mit mehreren Standorten.
Passende Lösungen für jede Fachrichtung
MediCloud Med eignet sich für gemischte und fachspezifische Gruppenpraxen. Mehr erfahren Sie auf unseren Seiten für Arztsoftware Schweiz, Hausarztpraxen, Therapeutinnen und Therapeuten sowie zur Arztpraxis-Software.
Was sich im Alltag einer Gruppenpraxis ändert
Je mehr Fachpersonen in einer Praxis arbeiten, desto teurer werden Reibungsverluste. Eine Patientin, die beim Wechsel zwischen zwei Behandelnden ihre Vorgeschichte erneut erzählen muss. Ein Raum, der doppelt vergeben ist. Eine Abrechnung, die liegen bleibt, weil unklar ist, wer sie erfasst.
Weil alle Berechtigten in Echtzeit auf denselben Datenstand zugreifen, entfallen diese Übergaben. Wer eine Patientenakte öffnet, sieht den aktuellen Verlauf, unabhängig davon, wer zuletzt dokumentiert hat und an welchem Standort. Die Terminplanung zeigt Räume, Geräte und Personal in einer Ansicht, sodass Doppelbelegungen gar nicht erst entstehen.
Für die Praxisleitung heisst das vor allem Übersicht: Auslastung, Arbeitszeiten und Abrechnungsstand sind einsehbar, ohne dass jemand Listen zusammentragen muss. Rollen- und Zugriffsrechte regeln dabei, wer welche Daten sieht.
Umstieg von Ihrer bisherigen Lösung
Der Wechsel der Praxissoftware ist die Hürde, an der viele Praxen einen längst fälligen Schritt aufschieben. Deshalb steht am Anfang keine Entscheidung, sondern ein Test.
- Kostenlose Test-Konvertierung: Wir übernehmen einen Testdatensatz von drei bis fünf Patientinnen und Patienten aus Ihrem bisherigen System und zeigen Ihnen das Ergebnis. Unverbindlich, bevor irgendetwas entschieden ist.
- Datenübernahme aus bestehenden Systemen: Termine, Bilder, Anamnesen und Dokumente lassen sich übertragen. Das haben wir für Praxen bereits durchgeführt.
- Migration, Einrichtung und Schulung: Die Übertragung Ihrer Patientendaten, Dokumente und Abrechnungen übernimmt unser Team. Danach richten wir MediCloud Med gemeinsam mit Ihnen ein und schulen Ihr Praxisteam.
- Scanner-Anbindung: Bestehende Scanner lassen sich einbinden. Eingescannte Dokumente landen automatisch in der gerade geöffneten Patientenakte.
- Zugriff auch nach Vertragsende: Wenn Sie Ihre Berufstätigkeit beenden oder den Vertrag kündigen, können Sie MediCloud Med aktuell zeitlich unbegrenzt im Nur-Lese-Modus weiter nutzen. Neue Einträge sind dann nicht mehr möglich, Ihre Dokumentation bleibt aber einsehbar.
Häufige Fragen
Können mehrere Behandelnde gleichzeitig in derselben Patientenakte arbeiten?
Ja. MediCloud Med ist für den parallelen Zugriff mehrerer Personen ausgelegt. Änderungen werden in Echtzeit synchronisiert, alle Berechtigten sehen denselben Stand.
Funktioniert die Software auch über mehrere Standorte hinweg?
Ja. Da MediCloud Med cloudbasiert ist und keine lokale Installation braucht, arbeiten alle Standorte in derselben Umgebung. Termine, Akten und Abrechnung laufen zusammen.
Wie wird geregelt, wer welche Daten sehen darf?
Über Rollen- und Zugriffsrechte. Sie legen fest, welche Funktionen und welche Daten einer Rolle zur Verfügung stehen.
Lassen sich Räume und Geräte mitplanen?
Ja. Neben den Terminen der Behandelnden planen Sie Räume, Geräte und Personal in derselben Ansicht und behalten die Auslastung im Blick.
Können wir Arbeitszeiten und Dienstpläne in der Software führen?
Ja. Mitarbeitende erfassen ihre Arbeitszeiten, die Praxisleitung plant Dienste und Ressourcen darüber.
Ist MediCloud Med für alle Fachrichtungen unserer Gruppenpraxis geeignet?
MediCloud Med ist für Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen geeignet, mit Ausnahme der Augenheilkunde. Seit 2017 kommen laufend Funktionen für einzelne Fachbereiche dazu.
TARDOC in der Gruppenpraxis: warum die Auswertung je Behandelnden zählt
Seit dem 1. Januar 2026 rechnen Schweizer Arztpraxen nach TARDOC und den ambulanten Pauschalen ab. Die erste Revision liegt bereits beim Bundesrat; ein Entscheid wird laut Bundesamt für Gesundheit im vierten Quartal 2026 erwartet.
Teil dieser Revision ist eine Höchstgrenze für die pro Arbeitstag verrechenbaren Taxpunkte im ärztlichen Teil. Die Tarifpartner haben dafür einen Wert von 1’577 Taxpunkten pro Durchschnittstag eingereicht. Entscheidend für eine Gruppenpraxis ist, wie diese Grenze gerechnet wird: im Monatsdurchschnitt und je ausführender Ärztin oder Arzt – nicht für die Praxis als Ganzes.
Ausgenommen sind nach den Angaben des Bundesamts für Gesundheit die Zuschläge für Dringlichkeit und Notfall in der freien Praxis, die ärztliche Berichterstellung und Gutachten sowie die Infrastruktur- und Personalleistungen und die ambulanten Pauschalen.
Für eine Gruppenpraxis heisst das praktisch: Eine Auswertung, die nur den Praxisdurchschnitt zeigt, reicht nicht aus. Wer wissen will, wo die einzelnen Behandelnden über einen Monat stehen, braucht die Leistungserfassung pro Person und einen Blick darauf, bevor der Monat vorbei ist. MediCloud Med rechnet nach TARMED und TARDOC ab und erfasst die Leistungen je behandelnder Person.
Ärztezentrum, Praxisgruppe, Gemeinschaftspraxis – wo der Unterschied liegt
Die Begriffe werden im Alltag durcheinander verwendet, für die Software bedeuten sie aber Unterschiedliches.
- Gemeinschaftspraxis: mehrere Behandelnde an einem Standort, gemeinsame Infrastruktur, oft gemeinsame Patientenakte.
- Gruppenpraxis: mehrere Behandelnde, häufig mehrere Disziplinen, gemeinsame Organisation von Terminen, Dokumentation und Abrechnung.
- Praxisgruppe oder Ärztezentrum: mehrere Standorte unter einer Trägerschaft, teils mit eigener Verwaltung je Standort und übergreifender Auswertung.
Der technische Unterschied liegt weniger in der Grösse als in der Frage, wie viele Standorte und wie viele Rollen abgebildet werden müssen. Weil MediCloud Med im Browser läuft, braucht kein Standort einen eigenen Server; alle Berechtigten arbeiten auf demselben Datenbestand.
Die MPA im Team einer Gruppenpraxis
In einer Einzelpraxis arbeitet die medizinische Praxisassistentin einer Ärztin oder einem Arzt zu. In einer Gruppenpraxis arbeitet sie für mehrere – und genau dort entsteht der Aufwand, den keine Stellenbeschreibung abbildet.
- Rollen statt Personen: Zugriffsrechte werden an die Aufgabe geknüpft, nicht an einzelne Namen. Wer die Anmeldung übernimmt, sieht die Termine aller Behandelnden; wer dokumentiert, arbeitet in der Akte des jeweils Behandelnden.
- Vertretung ohne Umbau: Fällt jemand aus, übernimmt eine Kollegin die Aufgabe, ohne dass Rechte neu vergeben werden müssen.
- Leistungserfassung am Behandlungsende: Was direkt nach der Konsultation erfasst wird, muss abends nicht rekonstruiert werden. Das ist in einer Gruppenpraxis wichtiger als in einer Einzelpraxis, weil sich Rückfragen über mehrere Behandelnde vervielfachen.
- Termine ohne Telefonkette: Verschiebungen sind für alle Beteiligten sofort sichtbar, statt über Zurufe und Notizzettel zu laufen.
Mehr dazu auf der Seite Praxissoftware für MPA, die den Praxisalltag aus Sicht des Teams beschreibt.
Abrechnung, wenn mehrere Behandelnde beteiligt sind
Sobald mehrere Personen an einem Behandlungsfall beteiligt sind, muss nachvollziehbar bleiben, wer welche Leistung erbracht hat. Das betrifft die Zuordnung im Tarif ebenso wie die interne Auswertung, etwa wenn die Beteiligung am Praxisergebnis daran hängt.
MediCloud Med erfasst Leistungen je behandelnder Person und rechnet nach den Schweizer Tarifstrukturen ab. Die Auswertung lässt sich je Behandelnden und über die gesamte Praxis betrachten.
Weitere Fragen zur Gruppenpraxis
Wie wirkt sich die geplante TARDOC-Höchstgrenze auf eine Gruppenpraxis aus?
Die von den Tarifpartnern eingereichte Höchstgrenze von 1'577 Taxpunkten pro Durchschnittstag wird im Monatsdurchschnitt und je ausführender Ärztin oder Arzt gerechnet, nicht für die Praxis als Ganzes. Eine Auswertung, die nur den Praxisdurchschnitt zeigt, reicht deshalb nicht aus. Der Bundesratsentscheid zur Revision wird laut Bundesamt für Gesundheit im vierten Quartal 2026 erwartet.
Was ist der Unterschied zwischen Gemeinschaftspraxis, Gruppenpraxis und Ärztezentrum?
Eine Gemeinschaftspraxis führt mehrere Behandelnde an einem Standort zusammen. Eine Gruppenpraxis umfasst häufig mehrere Disziplinen mit gemeinsamer Organisation von Terminen, Dokumentation und Abrechnung. Eine Praxisgruppe oder ein Ärztezentrum betreibt mehrere Standorte unter einer Trägerschaft. Für die Software ist weniger die Grösse entscheidend als die Zahl der Standorte und Rollen.
Können medizinische Praxisassistentinnen für mehrere Ärztinnen und Ärzte gleichzeitig arbeiten?
Ja. Zugriffsrechte werden an die Aufgabe geknüpft statt an einzelne Personen. Wer die Anmeldung übernimmt, sieht die Termine aller Behandelnden; wer dokumentiert, arbeitet in der Akte des jeweils Behandelnden. Bei Ausfällen übernimmt eine Vertretung die Aufgabe, ohne dass Rechte neu vergeben werden müssen.
Braucht jeder Standort einer Praxisgruppe einen eigenen Server?
Nein. MediCloud Med läuft im Browser, es ist keine lokale Installation nötig. Alle berechtigten Personen arbeiten standortübergreifend auf demselben Datenbestand.
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